MTB Montafon

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Mountainbike MONTAFON

Mountainbikeurlaub im Montafon in Österreich
Kräftig in die Pedalen treten und dabei die unvergessliche Landschaft des Montafon beim Mountainbiken erkunden – das ist die pure Lust für alle sportlich Aktiven. Und im Montafon geht das gut: Schon 2003 wurden sämtliche Mountainbikestrecken des Montafons neu beschildert.

MTB Montafon – faszinierende Landschaften findest du beim Mountainbiken im Montafon

Viele MTB Touren im Montafon

Das Ergebnis: 860 Kilometer zum Mountainbiken, auf 30 MTB Touren aufgeteilt. Darunter findest du vom einfachen Fahrradweg bis zu Tragepassagen alle Varianten zum Biken. Damit du dich unterwegs zurecht findest: Über 600 Schilder weisen die einzelnen MTB Routen aus und garantieren absoluten Bikegenuss.

Bikeführer Montafon

Das Wegenetz und der Bikeführer wurde zusammen mit dem Mountainbike Club Montafon entwickelt. Dafür wurde auf das Dreifarbsystem der Skipisten zurückgegriffen, das sich hier bereits seit Jahrzehnten bewährt: Blaue Routen sind für Anfänger, rote für Fortgeschrittene und schwarze können als anspruchsvolle Etappen durchaus auch Tragepassagen enthalten. Jeder Abschnitt ist detailliert mit Höhenprofil, Untergrundart und Kilometerangabe im Führer publiziert. Die Führer können in den Tourismusbüros des Montafons erworben werden.

Unterstützt wird diese Positionierung durch Mountainbike Top-Events, wie den MONTAFON Silvretta(wo)man oder den Montafon Mountainbike Marathon M³.

MTB Verleih Montafon

Verleih von Mountainbikes
Selbstverständlich können im Montafon auch Mountainbikes ausgeliehen und geführte Touren (beispielsweise die Bikesafari ins Paznauntal) organisiert werden. Die Bike-Basis des Aktivpark Montafon hat inzwischen über 60 Mountainbikes im Verleih und über 200 Club-Betriebe des
Aktivparks. Mountainbike Holidays stellte den besten Mountainbike-Destinationen des Alpenraumes die führende GPS-Technologie zur Verfügung. Gemeinsam mit den Montafoner Orten wurden alle Mountainbike-Routen mit 860 Kilometern Länge mittels GPS-Daten im Internet präsentiert.

Silvretta Bike Safari

Mountain-Bike Tour durch die herrliche Hochgebirgslandschaft der Silvretta
Start der Silvretta-Bike-Safari ist Partenen. Zuerst geht es mit dem Bike mit der Vermuntbahn zur Bergstation nach Trominier. Von dort weiter durch den einzigartigen Wassererlebnisstollen Vermunt und über den Höhenweg Trominier-Vermunt zum Vermuntsee. Auf der Silvretta-Hochalpenstraße radelt man bis zur Bielerhöhe und freut sich über die anschließende Abfahrt nach Partenen oder nach Galtür.

Eine Variantenstrecke geht über die Kopserstraße zum Kopssee und herunter durch das Ganifer (Schotterstraße) nach Partenen. Im SB-Restaurant Silvrettasee gibt es für Biker eine 10% Ermäßigung auf das Speisenangebot bei Benutzung der Vermuntbahn mit einem Fahrrad. Gutscheine mit der kostenlosen Panoramakarte an der Bergbahnkassa erhältlich!

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Mountainbike Urlaub im Montafon

Informationen und Geschichte des Montafon
Das Montafon liegt im Süden Vorarlbergs und am südwestlichen Ende Österreichs. Es wird gleich von drei mächtigen Gebirgszügen eingekesselt: Im Nordwesten sind es die markanten Kalkfelsen des Rätikons, im Süden begegnet man dem kristallinen zentralalpinen Gestein der teilweise vergletscherten Silvretta und im Nordosten dem Verwall. Die einzelnen Gipfel tragen klingende Namen wie Schesaplana, Zimba, Drei Türme, Sulzfluh, Madrisa, Litzner, Vallüla, Patteriol, Maderer oder Piz Buin, der mit 33 12 Metern der höchste ist.

Das Klima wird im Wesentlichen durch die alpine Höhenlage und die Stauwirkung der Gebirge bestimmt: Die meist vom Atlantik kommenden Wolkenfelder stauen sich an den hohen Bergen und bringen dem Tal reichlich Niederschläge; die alpine Höhenlage mit einer Mindesthöhe von 600 Metern über dem Meeresspiegel bedingt in der Folge lange Winter.

Die Berge beeinflussten den Verlauf der Geschichte dieses Tales ganz entscheidend, da die alpine Lage die Menschen und ihre Kultur prägte. Sowohl die großen historischen Ereignisse und Entwicklungen als auch beinahe jede kleine Randnotiz der Geschichte wurden und werden noch immer von der Besonderheit der Topografie bestimmt.

Wie neueste Forschungen belegen, war das Montafon zumindest im Bereich des heutigen Bartholomäberg bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Zusammenhänge mit einem möglichen Bergbau in jener Zeit sind naheliegend, wenn auch noch nicht nachgewiesen. Bronze- und eisenzeitliche Funde im Gebiet um Gargellen, in Partenen, Bartholomäberg sowie bei der Tschaggunser Mittagsspitze legen auch Zeugnis menschlichen Daseins im Montafon im zweiten und ersten vorchristlichen Jahrtausend ab.

Verkehrswege über das Zeinisjoch und das Schlappiner Joch dürften vor mehr als 2000 Jahren eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.
Im Laufe des Mittelalters nahm die Bedeutung des Montafons als saisonale und als Dauersiedlung stetig zu. Zu Beginn ist von einer zumeist sommerlichen Nutzung als Viehweidegebiet von Walgauer und Engadiner Bauern auszugehen, ehe im Hochmittelalter erste rätoromanische Dauersiedlungen entstanden sein dürften.

Den Zuzug der ersten Siedler förderte im Besonderen der seit dem Hochmittelalter deutlich nachweisbare Bergbau. Im Gebiet von Silbertal-Kristberg-Bartholomäberg wurde vor allem Silber und Kupfer abgebaut. Hier ließen sich die ersten Siedler auf Dauer nieder, Bartholomäberg gilt heute als die älteste Ortschaft des Montafons. Neben den Bergknappen sorgten auch die vorwiegend im 14. Jahrhundert aus dem Schweizer Kanton Wallis eingewanderten Walser für die Bewirtschaftung hochgelegener Gebiete und die Überlagerung des bis dahin vorherrschenden rätoromanischen Elements.

In nachmittelalterlicher Zeit kam der Bergbau zwar schnell zum Erliegen, die neuzeitliche Erschließung der hochalpinen Zonen für die Alpwirtschaft und Verkehrswege, welche den zunehmenden Handel (Saumhandel) mit den südlich gelegenen Nachbarn förderten, wurde weitergeführt. Gerade die Bewirtschaftung der Alpen, die wohl erst im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erleben sollte, bildete eine wichtige Grundlage für die funktionierende Landwirtschaft und die damit verbundene Viehzucht und somit 33 letztlich für das Überleben der Bevölkerung.

Die Trennung der zu bewirtschaftenden Güter in Heimgüter, Maisäße und Alpen zeigt wie eng sich die Bauern am Verlauf der Jahreszeiten orientierten: Je wärmer die Jahreszeit sich präsentierte, desto höher stiegen sie mit ihrem Vieh, um auch in den entlegensten Winkeln nach Weidegütern zu suchen.

Andrerseits schränkte die alpine Lage des Tales und die damit verbundene Kargheit des Bodens sowie die rechtlichen Vorschriften der Realteilung die wirtschaftlichen Möglichkeiten derart ein, dass viele Bewohner vor allem im 18. und 19. Jahrhundert ihren Lebensunterhalt außerhalb des Tales suchen mussten. Als Maurer, Verputzer, Stukkateure und Gipser, als Sensenhändler, Krauthobler, Hausierer, Störhandwerker, Ährenleserinnen und Kornschneiderinnen arbeiteten die Montafonerinnen und Montafoner während der Sommermonate in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich.

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