Alpencross Routenbeschreibung TRANSALP CHALLENGE 2009

Für alle, die die Transalp Challenge Route selbst nachfahren möchten: Hier die Routenbeschreibung.

1. Etappe: Mittenwald - Reith im Alpbachtal
2. Etappe: Reith im Alpbachtal - Mayrhofen
3. Etappe: Mayrhofen - Brixen
4. Etappe: Brixen - St.Christina
5. Etappe: St.Christina - Sarnthein
6. Etappe: Sarnthein - Kaltern
7. Etappe: Kaltern - Andalo
8. Etappe: Andalo - Riva del Garda

Etappe 1: Karwendel - Schwaz - Mayrhofen
Der erste Teil der Strecke bleibt aber wie ursprünglich geplant bestehen. Von Reith aus geht es über den Reither Kogel ins Zillertal und von dort aus über den Loassattel. Vom zweiten Berg führt dann der Weg nach Schwaz, wo die Ziel-Zeitmessung stattfinden wird.
Die Streckenänderung wurde notwendig, um ein sicheres Rennen gewährleisten zu können. Somit verkürzt sich die Etappe von 87,60 Kilometer auf knapp 50. Die restliche Strecke Richtung Mayrhofen legen die einzelnen Teilnehmerteams dann auf Radwegen zurück.

Etappe 2: Mayrhofen (AUT) – Brixen (AUT)
Der zweite Tag beginnt mit Polizeibegleitung, da die ursprünglich geplante Straße von Mayrhofen nach Ginzling aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. So geht es in einer neutralisierten Phase durch den Straßentunnel Richtung Ginzling.
Danach folgt das Fahrerfeld der beliebten Mountainbike-Strecke am Schlegeisspeicher vorbei zum Pfitscherjoch, dem einzigen Anstieg des Tages. Zwar ist die Strecke nach Brixen mit 94,83 Kilometern recht lang, aufgrund der „nur“ 2.122 Höhenmeter aber durchaus machbar – zumal es nach dem Joch 60 Kilometer lang bergab geht.

Etappe 3: Brixen (ITA) – St. Christina (ITA)
Die vierte Etappe ist mit 83,52 Kilometern und 3.665 Höhenmetern die Königsetappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2009. Zunächst folgt das Feld durch die MTB Destination Südtirol auf dem Weg von Brixen in den neuen Etappenort St. Christina einem langen Anstieg Richtung Würzjoch und weiter über das Villnösstal zur Schlüterhütte. Das Kreuzkofeljoch entschädigt dann erstmals mit einem sagenhaften Panorama für die Strapazen, ehe der noch nie genutzte Teil der Streckenführung nach der Abfahrt nach Campill beginnt.
Schotterstraßen führen zunächst überwiegend nach Corvara und in die MTB Region Gröden hinauf zum Grödnerjoch. Kurz vor dem Ziel wartet noch ein Supertrail nach Wolkenstein.

Etappe 4: St. Christina (ITA) – Sarnthein (ITA)

Der komplett neue, 82,27 Kilometer lange und mit 3,305 Höhenmetern ausgestatte, Transalpabschnitt, der die beiden Etappenort-Neulinge
St. Christina und Sarnthein verbindet, wartet mit der längsten zusammenhängenden Kletterpassage in der Transalp-Geschichte auf. Über Rittner Horn hinauf zum Gasteiger Sattel werden insgesamt 1.679 Höhenmeter am Stück bergauf erklommen! Ein schweres Stück Arbeit für das die lange Trail-Abfahrt über den Mühlensteig ins Ziel entschädigt.
Doch bevor es soweit ist, geht es zunächst hinauf zum Monte Pana und der Seiseralm und danach hinunter ins Eissacktal. Konnte man bis dahin noch die tolle Aussicht auf Langkofel, Plattkofel oder Schlern genießen, heißt es dann aber, den Anstieg zu erklimmen.

Etappe 5: Sarnthein (ITA) – Kaltern (ITA)
Die sechste Etappe von Sarnthein in den beliebten Etappenort Kaltern wird „trailig“ und entschädigt mit nur 77,40 Kilometern und 3.173 Höhenmetern für die harten beiden Vortage. Allerdings wartet auch eine Schiebeetage auf die Transalp-Teilnehmer.
Zunächst geht es auf einem interessanten Mix aus teils steilen Schotterwegen und Trails hinauf zum Kreuzjoch, das einen super Ausblick in die Dolomiten und zum Ortler bietet. Dann sorgen die Trails durch Almwiesen über das Auener Jöchl, vorbei an den Stoanane Mandln bis hinauf zum Möltener Kaser für höchsten Fahrspaß. Danach folgt ein 800 Höhenmeter-Trail von Mölten hinunter nach Vilpian ins Etschtal.
Kurz vor dem Eppaner Höhenweg folgt eine weitere Schlüsselstelle der Woche – ein sehr verblocktes 900 Meter-Schiebestück, ehe es auf einem tollen Vorjahres-Stück nach Kaltern geht.


Etappe 6: Kaltern (ITA) – Andalo (ITA)
Die vorletzte Etappe ist zwar nicht besonders lang, dafür aber mit etlichen Höhenmetern ausgestattet, für die vor allem zwei Anstiege verantwortlich sind. 74,63 Kilometer und 3,007 Höhenmeter gilt es auf der Strecke von Kaltern nach Andalo, einer echten Bergankunft, zu überwinden.

Es ist das vierte Mal, dass die 3.000er-Marke bei der Mountainbike Transalp überschritten wird. Allerdings geht es technisch nicht ganz so anspruchsvoll wie an den Vortagen dahin. Vom Start führt der Weg zunächst zum 1.800 Meter hohen Graunerjoch. Nach den schönen Trails bergab nach Vervo führen sanfte Waldwege ins Valle di Non. Zum Abschluss der Etappe wartet dann Andalo, die einzige Bergankunft der Woche, deren Anstieg mit 800 Höhenmetern sehr steil ist.


finale Etappe: Andalo (ITA) – Riva del Garda (ITA)
Kurz, knackig, superschön: Auf der letzten Etappe der Transalp kommen die Fahrtechniker auf ihre Kosten. Und zumeist verleiht die abschließende Etappe auch Flügel, lockt doch das begehrte Finisher-Trikot nach den letzten 60,60 Kilometern und 1.451 Höhenmetern der Rennwoche.
Nach der Überfahrt zum Molveno See und dem letzten Berg vor dem Gardasee, dem Passo San Giovanni, folgt der krönende Abschluss der ganzen Tour: auf einem schwierigen Wiesentrail kündigen die Ausblicke in die Dolomiti di Brenta und zum Gardasee das nahe Ziel an.